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Stress bei Katzen - die Katzenseele weint ...

 


Angst, Frust, Anspannung, Ortswechsel, Trennung und Überforderung ist für Katzen ähnlich unerträglich , wie für uns Menschen.
Wer sein Tier bereits gut kennt, ist in der Lage, Abweichungen vom normalen Verhalten seines Stubentigers zu unterscheiden.

Nur wer sich mit seinem Tier ausgiebig beschäftigt und eine liebevolle Bindung
zum Tier aufgebaut hat, erkennt die Ursachen für den Stressfaktor.
Es ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und für uns Menschen zu begreifen,
um welchen Stressauslöser es sich handelt.

Stressabbau ist nur möglich, wenn man sich intensiv bemüht,
die Wurzel des Problems zu finden,
die Situation ruhiger betrachtet und dann Hilfe anbietet.

Diese Hilfe darf allerdings nicht aufdringlich erfolgen,
indem man die Katze sofort auf den Arm nimmt,
sondern gewisses Finderspitzengefühl sollte zum Einsatz kommen,
damit die Lage nicht ins Gegenteil umschlägt und ein Leistungsdruck die Lage verschlimmert.

Wenn wir Menschen anwesend sind, sanft mit dem Tier spricht,
so nimmt man dem Tier die Angstquelle und gibt den Tier die nötige Zeit.

Katzen lieben ein geregeltes Katzenleben, durch den Umzug in ein neues Zuhause,
Veränderungen durch neue Einrichtungsgegenstände
oder durch einen neuen vierbeinigen Mitbewohner,
wird der gewohnte Tagesrhythmus unterbrochen.

Auch der Verlust eines geliebten Menschen oder vierbeinigen Freundes
kann nicht nur Trauer, sondern auch STRESS auslösen.

Es gibt allerdings Ursachen, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, wie :

- wenn es der Katze an Zuwendung, z.B. durch Zeitmangel oder Krankheit fehlt.

- wenn die Beziehung zum Besitzer gestört ist.

- wenn das Tier abgelehnt wird, z.B. durch neue Lebenssituationen d. Menschen.

- Suchtprobleme, Aggressionen, depressive Störungen der Menschen

- nervöse, hektische Menschen

- andauernde Unruhe

... und viele andere Faktoren können sich in der Seele des Menschen wieder spiegeln !

- Lärm & Geräusche, z.B.: schrilles Kleinkindergebrüll, laute Discomusik, Maschinenlärm.

- Gerüche , z.B.: Nikotinschwaden, Alkohol- und Kochdunst , Düfte ätherischer Öle
und Parfums sind für die empfindliche Nase zuviel !

Auch Markierungen von den Artgenossen können bei empfindlichen Katzen eindeutige Verhaltensstörungen auslösen.

Wird der Lebensraum stark verändert oder überbelegt durch den Menschen,
so ist es für eine Katze schwer zu verkraften.

Einsamkeit, mangelnde Versorgung und Langweile sind ebenfalls Stressfaktoren.

Stress zeigt sich verschiedene Weisen, aber erfahrungsgemäß hat sich gezeigt,
dass alle Katzen zuerst, das Schnurren einschränken - ein Hinweis,
für vermehrte Anspannung.

Die Spielbereitschaft sinkt. Auch junge Katzen spielen weniger
und sind nicht mehr intensiv ins Spiel vertieft.

Die netten kleinen " Showeinlagen ", die die Katze früher zeigte, verschwinden.
Ihre Talente schlafen ein.

Die Katze zeigt weniger Interesse und steigert ihr Abwehrverhalten,
faucht öfter, schlägt schneller mit der Tatze, wirkt nervlich angespannt .

Nimmt dieses Abwehrverhalten bei direkten Kontakten zwischen Mensch & Katze
oder Katze & Räumlichkeiten zu, so zeigt es dass sich die Katze bedroht fühlt.

Das Gefühl der Katze ist aber nicht immer praxisnah nachvollziehbar.

So zeigen “Frauenkatzen” oft verstärktes Abwehrverhalten,
wenn sie mit Männern zusammentreffen,
obwohl diese anwesenden Männer der Katze nie etwas getan haben.

Viele flüchten auch ohne schmerzhafte Erfahrung vor Menschen,
die z.B. eine Gehhilfe bei sich nutzen.

Vermutlich löst da das Nicht-Einordnen-Können eines “dreibeinigen” Menschen ungeahnte Ängste aus.

Verbindet sie Überforderung und Angst mit Räumen,
so wird sie sich beharrlich weigern, diese zu betreten.

Bei neugierigen , aufgeweckten, kontaktfreudigen Katzen zeigt,
die Inaktivität und der vermehrte Rückzug ,
aus der menschliche Gesellschaft, Stress an, ebenso der Verlust der " Inneren Ruhe ".

Läuft dass Tier unruhig durch alle Räume, schreckt schnell auf,
maunzt ohne ersichtlichen Grund.

Das Unvermögen, sich selbst zu beschäftigen und das Umschlagen des Spiels
mit dem Mensch in eine gezielte Aggression,
kann man vor allem bei temperamentvollen, frustrierten Tieren beobachten,
deren Leben allzu sehr eingezwängt wird.

Das jedoch stärkste Streßsymptom aller Katzen ist die vorübergehende “Vergeßlichkeit ” aller erworbenen Verhaltensweisen.

Die Katze zeigt nur noch ihr ererbtes Verhalten.

Ein Umstand, der erklärt, warum auch ansonsten zahme Katzen,
wie eine verwilderte Katze reagiert.

Das macht es so schwer, den Zahmheitsgrad einer fremden Katze zu beurteilen.

Entsteht durch den zunehmenden Stress regelrechte Panik,
so kann man Folgendes beobachten:

Fauchen, hecheln, jammern bis gellendes Kreischen, schweißnasse Pfoten,
speicheln, unkontrollierter Absatz von Urin und Kot, zittern.

Übersteigertes Putzverhalten kann ein weiteres Stresssymptom sein,
die Katze leckt, knabbert, kratzt bis sie kahle Stellen im Fell hat.

Der Unsauberkeit ist ebenfalls eine dramatische Entwicklung.
Die Katze ist nicht mehr entspannt, schließlich geht sie gar nicht mehr aufs Klo,
sondern pinkelt oder kotet ins Haus.

Vorallem empfindliche Tiere mit einer Magen und Darmempfindlichkeit
reagieren auf seelische Belastungen.

Die geliebte Katze wird leider oft durch den Verlust der Stubenreinheit bestraft,
dieses Verhaltensstörung provoziert die Ablehnung der meisten Katzenbesitzer -
was den Stress für die Katze noch zusätzlich steigert !

Krankheiten , Schmerzen und Parasitenbefall können das Seelenleben der Katze belasten,
bitte immer daran denken, dass ein gesundheitlicher Grund für die Verhaltensänderungen vorliegen könnten,
so dass auch ein Tierarztbesuch
( zunächst möglichst ein Hausbesuch, damit weiterer Stress vermieden wird),
in Erwägung gezogen werden sollte.

 

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