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Die Preisanfrage

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis :

Unsere Kitten sind uns während der Aufzucht sehr ans Herz gewachsen,
viele Momente werden uns ewig in Erinnerung bleiben,
Sie sind auf der Suche nach Ihrem Traumkätzchen
und wir möchten mehr über die zukünftigen Adoptiveltern unserer Kätzchen erfahren.

Daher bitten wir höflichst um Ihr Verständnis,
wir werden auf Mails, die lediglich nur eine Preisanfrage enthalten,
nicht antworten.

Jeder Züchter bekommt trauriger Weise immer wiederTelefonanrufe,
ohne Namensnennung und Begrüßung, die mit der Frage beginnen :
"Sie haben Maine Coon Babys, was kosten die?"
Nach der Nennung des Preises, wird
entweder aufgelegt
oder das Telefonat mit der Antwort
"Ich melde mich später wieder", beendet, was natürlich ausbleibt.

Viele Leute denken tatsächlich, dass man sich mit der Katzenzucht
eine "goldene Nase" verdienen kann,
das der Kaufpreis bei weitem nicht die Kosten deckt die  als Züchter entstehen, glaubt und bedenkt kaum Jemand.
Seltsam, wenn man bedenkt, das sehr viele Menschen
bereitwilligt bis zu 1500 Euro oder mehr für einen Rassehund zahlen,
aber für eine Rassekatze nicht einmal die Hälfte ausgeben wollen.

Weiterhin wird Alles teurer, ein Züchter hat  heutzutage viele Zusatzkosten, trotzdem sind die Preise für eine Rassekatze seit über 10 Jahren unverändert  geblieben.

Wenn Ihnen der Preis für ein liebevoll und mit Sorgfalt
aufgezogenes Katzenbaby zuviel erscheint,
dann lesen Sie doch bitte weiter um zu sehen welche Kosten
diesem Preis gegenüberstehen,
wenn man die Zucht verantwortungsvoll und im Interesse der Katzen betreibt.

DAS sind nur die Kosten wenn alles gut geht und es keine Komplikationen gibt ...

Die Auswahl einer Zuchtkatze ist nicht einfach,
nicht jede Katze die einen Stammbaum besitzt
ist automatisch zur Zucht geeignet.
Im Inland findet man evtl. mit Glück eine Katze mit einem Anschaffungspreis von 900 bis 2000 Euro.
Oftmals wird man allerdings nur im Ausland fündig,
um neue Linien ins Land zu bringen.
Somit kommen weitere hohe Kosten für den Flug, Hotel etc. hinzu.

Abgesehen von der üblichen Gesundheitsvorsorge,wie :
regelmäßige Entwurmungen, Impfungen gegen Katzenseuche &Katzenschnupfen, Tollwut und Leukose, etc., sofortige Behandlung im Falle einer Krankheit,
die jede Katze erhalten sollte, fallen bei Zuchtkatzen noch weitere Tierarztkosten an.


Ein Züchter sollte sein Möglichstes tun, um sicher zu sein das seine Zuchtkatzen keine genetischen Krankheiten vererben und seine Katzen
deswegen auf das Vorhandensein dieser Krankheiten testen lassen.
Für zusätzliche Untersuchungen durch Spezialisten
( meistens nicht unbedingt vor Ort, langer Fahrtweg) fallen weitere Kosten an.
Da eine Zuchtkatze in der Regel auf mehrer Krankheiten getestet wird
und einige dieser Tests auch mehrmals wiederholt werden müssen,
kann man davon ausgehen das diese Summe für jede Zuchtkatze
ca. 1x pro Jahr anfällt.


Wichtige Anmerkung:
Genetische Krankheiten wie z.B. HCM (Herzerkrankung),
etc. kommen nicht nur bei Rassekatzen vor, sondern bei allen Katzen.
Sie werden nur bei Rassekatzen häufiger erwähnt, weil Züchter sich Gedanken um diese Krankheiten machen und ihre Katzen vorsorglich untersuchen lassen.

Bevor mit einer Katze gezüchtet werden darf, muss diese auf mindestens
einer Katzenausstellung als zuchttauglich anerkannt werden.
Die Ausstellungsgebühr liegt bei ca. 35 Euro pro Katze, zuzüglich Fahrt., Übernachtungs.- und Bewirtungskosten.
Bei Zuchtbeginn ist es wichtig öfter auf Katzenausstellungen zu fahren,
um zu erfahren wie gut die eigenen Katzen dem Zuchtstandard entsprechen
und auch um selber einen Blick für das standardmäßige Aussehen zu entwickeln.
Um das Erreichen  bestimmter Titel mit seiner Katze zu erringen,
kann das einige Ausstellungsbesuche und damit weitere Kosten bedeuten.
Für den Titel Eur.Ch. muss man mindestens 600 Euro an Ausstellungsgebühren einplanen,  wenn die Katze dann nicht auf jeder Ausstellung gewinnt
wird es sogar noch mehr.

Plant man mit seiner Katze den ersten Wurf,
dann beginnt die Suche, nach einem passenden Kater.
Findet man einen der den eigenen Vorstellungen entspricht
und dessen Besitzer auch bereit ist eine fremde Katze zum decken anzunehmen,
dann wird das nicht billig.
Die Deckgebühren verlangen die in der Regel zwischen 600 und 1000 Euro zuzügl. Kosten aller erforderlichen Test und aktuelle Gesundheitsbescheinigung inklusive diverser Blutergebnisse bevor sie zum Kater kann,
was auch nochmal um die 70 Euro kostet.
Der Aufwand und den  anfallenden Fahrtkosten
sind hierbei nicht berücksichtigt.

Nachfolgend eine kleine Kostenauflistung,
die natürlich für jeden Züchter anders ausfällt:

Eine Zuchtkätzin kostet im Laufe ihres Lebens, wenn Alles gut läuft,
mindestens 5.000,-- Euro.

Sie bekommt einen Wurf pro Jahr und wird mit spätestens acht Jahren kastriert. Man zieht also im günstigsten Fall sieben Würfe à vier Babys groß.

Die anteiligen Kosten je Baby betragen also mindestens 180,-- Euro.

Viele Zuchtkatzen bekommen jedoch weniger Nachwuchs und oftmals entstehen unverhoffte Tierarztkosten.

Dazu können noch Tierarztkosten kommen wenn Mutter und/oder Babys krank werden, ein Kaiserschnitt bei der Geburt kostet mindestens 450 Euro,
eine Zuchtkatze die niemals Babys kriegt kostet nicht weniger in der Anschaffung,
ein Kater der für viel Geld angeschafft wurde pinkelt vielleicht die ganze Wohnung voll und muss kastriert werden ohne jemals Nachwuchs
gezeugt zu haben.

Ein Baby kostet mindestens:

Anteilige Kosten für das Muttertier:
180,00 €

Anteilige Deckkosten
130,00 €

Futter und Streu
80,00 €

Impfen, Entwurmen, Stammbaum
120,00 €

Sonstige medizinische Versorgung
50,00 €

Annoncen, Ausstellungen, sonstiges
140,00 €

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Zwischensumme
700,00 €

Hinzu kommen Kosten für Ausstattung und Abnutzung
der Wohnungseinrichtung. Katzenbabys stellen die Haltbarkeit der Möbel
auf eine harte Probe.
Spielzeug, Kratzteppiche und Kratzbäume nicht zu vergessen

Des weiteren braucht man als Züchter mehr Platz.
Eine größere Wohnung bzw. Haus führt zu höheren Kosten.

Zudem erfordert eine Hobbyzucht einen hohen Zeitaufwand
und ständige Verfügbarkeit.

Bei ernsthaften Kitteninteressenten, die sich ausführlich informieren,
sich mit dem Kauf ihres Traumkätzchen genügend Zeit lassen und
sich nicht aus einer Laune heraus, als Eileinkauf, irgendein Kätzchen zulegen, haben die Preise akzeptiert und Einsicht gefunden.

Ein seriöser Züchter handelt immer im Sinne seiner Katzen,
ist stets um die Aufzucht schöner, gesunder und charakterfester Kitten bemüht.


Fazit :
Ein finanzieller Gewinn ist mit der Katzenzucht nicht zu erzielen,
es ist auch nicht das Ziel eines Hobbyzüchters,
der aus Liebe zu seinen Katzen und der Rasse züchtet.

Die Liebe zu den Katzen, die Begeisterung zum Hobby
und vor allem der Respekt und die Verantwortung gegenüber den Lebewesen dürfen niemals verloren gehen !

Wer sich Katzen nur kauft, um mit einer kleinen Zucht Geld zu verdienen,
begibt sich auf einen Holzweg.

Mit dem Babyverkauf werden die Ausgaben häufig nicht abgedeckt.

Verluste können noch nicht einmal steuerlich geltend gemacht werden.

Er wird letztendlich zum Nulltarif viele Arbeitsstunden verrichten!

Reichtümer sind mit der unserer Hobbyzucht nicht zu erwerben.

Wer sie seriös betreibt, wird durch den Kaufpreis nur das bekommen,
was er bisher an Geld und Zeit investiert hat für Ernährung, Pflege, Tierarzt, Stammbaum, Teilnahme an Ausstellungen und Reisekosten,
Kitten-Starter-Pakete usw.

Neben den kleinen obigen Kostenauszügen, sind stets weitere Kosten fällig, wenn ein neues Außengehege erschaffen wird, eine teure Zuchtkatze keine Jungen mehr bekommt oder nach einem Kaiserschnitt die Aufzucht
verweigert wird etc.

Zusätzlich kann eine Handaufzucht zum 24-Stundenjob werden,
bei dem nicht nur der Jahresurlaub drauf geht,
sondern mitunter auch einige Tränen fliessen.

Ihr Lob ist unser Lohn !

Die Freude an schönen, verschmusten und kerngesunden Kätzchen mit zufriedenen Käufern ist der wirkliche Lohn der Züchter,
nicht etwa ein Koffer voller Geld !

... und wir Katzenzüchter freuen uns über positive Nachrichten
und vielleicht hin und wieder ein Foto über die Entwicklung unserer Katzenbabys.

Oftmals sind tolle Freundschaften mit den neuen " Dosenöffnern " entstanden, und es ist schön, dass wir auch nach vielen Jahren,
unsere Kätzchen, nie völlig aus den Augen verlieren.


Fazit:

Seltsamerweise fallen Leute, die sich einen Rassehund anschaffen möchten,
nicht in Ohnmacht wenn sie den Preis, der oftmals 3 x höher liegt,
als bei einer Katze.
Es liegt vielleicht daran, dass man eine Katze,
billig oder beim Bauern um die Ecke geschenkt bekommt.
Allerdings sind dies Hauskatzen die unkastriert frei umlaufen
und trächtig nach Hause zurückkehren.


Rassekatzen-Züchter haben ähnliche Ausgaben;
wie Hundezüchter und ziehen ihre Kitten mit viel Liebe und Verantwortung groß.

Traurige Erfahrungen sind zu vermeiden,
wenn man mit Herz und Verstand handelt
und die obigen Grundregeln beherzigt.

WER billig vermehrt, kann auch nur billig verkaufen !

Bei einem Kaufpreis von 700,-- Euro zockt der Hobbyzüchter niemanden ab, sondern "legt drauf".

.

WIR bitten alle Interessenten um direkte Kontaktaufnahme und Ehrlichkeit !

Es geht um ein Lebewesen und wir sind nicht auf dem türkischen Basar ...

 


Der Preis

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.
Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren,
werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter,
zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles,
da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko,
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld,
um für etwas Besseres zu bezahlen.
John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1819 - 1900

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