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Medikamenteneingabe

Bitte beachten Sie auf jeden Fall  immer die Dosierungsanleitung
 des Medikamentes bzw. die Anleitung Ihres Tierarztes. 
Es gibt Medikamente, die so tief in das Geschehen des Körpers eingreifen, dass eine Nichtbeachtung
zu irreparablen gesundheitlichen Schäden,
  sogar zum Tod des Tieres führen können.
Falls Sie ein Tier mit einer chronischen Erkrankung zuhause pflegen,
dann beachten Sie bitte Folgendes :


- bitte achten  Sie dafür, dass das jeweilige Medikament
immer ausreichend zur Verfügung steht
und nicht plötzlich zum Wochenende oder zu einem ungelegenen Zeitpunkt  ausgeht, die Folgen können fatal enden.

- Das  verordnete Medikament nicht ohne Rücksprache
mit dem Tierarzt verändern oder absetzen.

  Niemals eigenmächtig handeln,
manche Mittel führen zu einer gewissen Abhängigkeit.

Ein Medikament für die chronische Behandlung muß daher langsam
und vorsichtig reduziert werden,
die genaue Dosierungsanleitung durch den Tierrazt ist stets einzuhalten.

Ein Entwöhnungsprozess kann mehrere Wochen ,
manchmal auch einige Monate dauern.

- Einige Medikamente, wie z. B. Insulin, Mittel gegen Epilepsie
oder Bluthochdruck müssen sehr regelmäßig 
und möglichst zur gleichen Zeit verabreicht werden.

Bei ein Blutdruck-Mittel darf man auch mal 1 bis max. 2 Stunden
von dem üblichen Zeitpunkt abweichen.

Wird ein blutdrucksenkendes Mittel beispielsweise nicht regelmäßig gegeben, kann es zu einem rapiden Anstieg des Blutdrucks kommen, welcher wiederum innerhalb kürzester Zeit
schwere irreparable körperliche Schäden verursachen kann
(z. B.: Blindheit).
Wir empfehlen daher die Morgenstunden eher für die regelmäßige Medikamentengabe.

Die Medikamentengabe in den Abendstunden meistens nicht zuverlässig gewährleistet.

WICHTIG ! 

Auch wenn uns Menschen manche Medikamente schon einmal geholfen haben,  so  gibt Mittel, die können für die Katze tödlich sein können!

Wenn Sie Informationen über Medikamente lesen, oder Ratschläge erhalten, die anscheinend auch Ihrem Tier helfen könnten,
dann handeln Sie bitte nicht eigenmächtig.

Sammeln  Sie die gefundenen Informationen und besprechen Sie
diese mit Ihrem Tierarzt.
Kein Tierarzt der Welt kann Alles wissen!

Sicherlich wird er sich über das Medikament informieren
und dann mit Ihnen gemeinsam entscheiden,
ob dieses Mittel Ihrem Stubentiger auch wirklich hilfreich nützt.

Kleine Tricks zur Eingabe von Medikamenten!

... damit Medikamenteneingabe nicht zum unnötigen Gewaltakt wird :

- Am Besten s etzen Sie Ihre Katze  auf einen Tisch,
vor dem sie bequem stehen können und gut an das Tier herankommen.

So hat man die Katze besser im Griff.

Lässt sie sich so gar nicht halten, dann wickeln Sie die Katze
notfalls bis zum Hals fest in ein Handtuch ein.

Tabletten

- Die Eingabe von Tabletten ist häufig ein großes Problem,
weil sie oftmals bitter schmecken,
bzw. durch die Größe schlecht aktzeptiert werden.

Die Tablette im Futter der Katze zu verstecken,
kann man sich oftmals sparen. 
Katzen sind wahre Meister, die Tablette über einen längeren Zeitraum
zu deponieren.

Zerkleinern kann man die Tablette auf verschiedene Weisen:

Entweder löst man sie in einer Einwegspritze mit etwas Wasser
auf und spritzt die Lösung dann ins Maul.

Bitte schütteln sie die Flüssigkeit in der Spritze
dann unmittelbar vor der Eingabe noch mal gut durch,
damit auch Alles im Katzenmäulchen landet.

Bitte anschließend noch einmal diese Spritze mit Wasser aufziehen
und auch eingeben, so ist man sicher, dass die Katze das gesamte Mittel bekommen hat und man spült noch etwas nach.
oder ... man legt die Tablette auf einen Plastik

- Teelöffel, legt dann einen zweiten Plastik Teelöffel darauf
und drückt beide Löffel ordentlich zusammen. 
Falls vorhanden, eignet sich auch ein Pillenmörser aus Kerakmik.

Das pulverisiert die Tablette und man kann das Pulver
bequem unter das Futter mischen oder direkt vom Löffel
in `s Mäulchen geben.
Allerdings funktioniert das Zerkleinern der Tablette
und die anschließende Eingabe nur,
wenn sie nicht unangenehm bitter  schmeckt.  

oder ... die Verabreichung einer Tablette ist bei Katzen und Hunden
nicht immer einfach.

Pill Gun ist ein einfaches aber wirkungsvolles Gerät,
um das Verabreichen von Tablette oder auch Kapseln bei Hunden,
Katzen oder anderen Haustieren zu erleichtern.

Als kleine Hilfe kann etwas Flüssigkeit ( Wasser ) aufgezogen werden, somit wird zusätzlich das Medikament besser verschluckt.

Man erspart sich und seinem Tier so eine Menge Stress
und die Tabletten können die gewünschte Wirkung voll entfalten.

 

Tropfen

Katzen meiden alleine den Geruch von Alkohol 
und sie vertragen den Alkohol auch nicht sonderlich  gut.
Manchmal ist es erforderlich, ein alkohlhaltiges Mittel einzusetzen.

In diesen Fall sollten sie die nötige Menge in ein Schnapsglas
oder Eierbecher geben und mindestens 1 - 2 Stunden offen stehen lassen.

In dieser Zeit verfliegt ein großer Teil des Alkohols.
Schmeckt es Mieze jetzt noch nicht,
dann kann man unter diese Tropfen etwas fettarme Kaffeesahne, Vitaminpaste oder fein püriertes Dosenfutter mischen
und das Ganze mit einer Pipette oder Spritze (ohne Kanüle) aufziehen
und ins Maul spritzen.

Globuli Geben Sie die Kügelchen vorsichtig aus der Flasche,
in eine Einwegspritze,
ziehen Sie etwas Wasser dazu auf und warten Sie bis die Kügelchen gänzlich aufgelöst sind.

Die ganze Spritze noch einmal schütteln und dann alles (ohne Kanüle )
ins Katzenmäulchen spritzen.

Injektionslösungen aus der Naturheilkunde
Es gibt in der Naturheilkunde einige Mittel,
die es nur als Injektionslösung zu kaufen gibt
(z. B. Komplexmittel der Fa. Heel).

Einige Mittel kann man oral (also in die Schnauze) verabreichen.

Dazu die Ampulle gut schütteln und öffnen,
den Inhalt mit Hilfe einer Pipette oder Spritze mit Nadel aufziehen,
die Nadel entfernen und dann die Lösung ins Katzenäulchen eingeben.

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