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Gefahren

In einem Haushalt gibt es die unterschiedlichsten Gefahrenquellen.
Katzen sind von Natur aus neugierig.

Sie klettern gerne, schärfen unentwegt ihre Krallen,
toben herum und sind ganz wild auf Alles was sich bewegt
oder gar fliegt.

Hier eine Auflistung möglicher Gefahrenquellen :

 

Badewanne:
Bitte nicht die volle Badewanne unbeaufsichtigt lassen,
die Katze könnte darin Ertrinken.

Balkone:
Der Balkon ist eine große Gefahrenquelle für Katzen.
Zwar sind Katzen in der Regel sehr vorsichtig und würden nie ins Ungewisse springen, aber sitzt ein Vogel auf der Balkonumrandung
ist es oft mit der Vorsicht vorbei.

Auch beim Nachjagen vorbeifliegender Insekten kann es zu Unfällen kommen. Um die Katze vor eventuellen Unfällen zu schützen, gibt es in allen Zoofachgeschäften mittlerweile Katzennetze.
Es lässt sich schnell und mit etwas Geschick an jeden Balkon anbringen
und die Katze ist vor Unfällen geschützt.

Fenster:
Gekippte Fenster sind eine große Gefahr für alle Katzen.
Verlassen Sie niemals den Raum, ohne das ungesicherte Fenster
zu schliessen.

Durch Neugier oder aus dem Spielen oder Jagen heraus gelangen sie schnell mit dem Kopf in das gekippte Fenster.
Durch ihre Befreiungsversuche rutschen sie immer tiefer hinab
und können sich so schwerste Verletzungen zuführen,
die mitunter zum Tod durch Ersticken führen können.

Also gilt eine Regel, lasst nie das Fenster gekippt,
oder man sollte einen Kippschutz anbringen, damit die Katze geschützt ist.

Frostschutzmittel:
Jeder Autofahrer kennt es: Glysantin, das Frostschutzmittel
für die Scheibenwaschanlage.
Beim Einfüllen großzügig verschüttet oder im offenen Behälter in der Garage stehend, kann es zum tödlichen Cocktail für Hund und Katze werden.
Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz,
die insbesondere für naschhafte Katzen,
aber auch für Hunde eine Verlockung darstellt.
Nur wenige Milliliter genügen, um einen oft tödlichen Vergiftungsmechanismus
in Gang zu setzen.
Aufgeschlecktes Ethylenglycol führt im Körper zur Bildung von Kristallen,
die hauptsächlich Nieren und Gehirngefäße schädigen.
Schwere Nierenschäden oder tödliches Nierenversagen sind die Folge. Vergiftungsanzeichen werden abhängig von der Giftmenge 1 bis 6 Stunden
nach der Giftaufnahme erkennbar.
Im Akutfall reichen sie von torkelndem Gang über Erbrechen,
beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewußtlosigkeit.
Bei schleichendem Verlauf sind vermehrter Durst und Harnabsatz ,
die nur wenig charakterischen Merkmale.
Erste Hilfe kann bereits vom Tierbesitzer geleistet werden,
durch Eingabe von Kohletabletten,
die die Aufnahme des Giftes vom Darm in den Körper verzögern.
Wie bei jeder Vergiftung ist tierärztliche Hilfe schnellstens erforderlich.
Die Überlebenschance solcher Tiere, ist umso größer, je kürzer die Zeitspanne zwischen Giftaufnahme und Behandlung ist.
Durch Brechmittelgaben oder Magenspülung verhindert der Tierarzt,
dass größere Giftmengen in den Blutkreislauf gelangen.
Infusionen halten die Nierenfunktion aufrecht
und beschleunigen die Giftausscheidung.
Vor allem aber benötigen solche Tiere ein Gegenmittel: Alkohol.
In Vene oder Bauchraum injiziert ist er in diesem Fall - medizinisch gesehen - eher zum Nutzen als zum Schaden des Organismus
.

Halsbänder:
Zwischen Hals und Halsband sollte immer ein Finger passen,
damit die Katze nirgendwo hängen bleiben kann
und sich evtl. selbst erwürgt.
Sitzt es zu eng, kann sich die Katze wohlmöglich selbst strangulieren.

Lebensbedrohliche Gefahr durch Halsbänder

Der Deutsche Tierschutzbund warnt!

Lesen Sie den Artikel und greifen auch auf bessere Alternativen zurück,
Ihr Tierarzt berät Sie gerne.

Deutscher Tierschutzbund warnt Katzenhalter
Eine bisweilen tödliche Gefahr geht von Katzenhalsbändern aus:
Bei der Fellpflege, beim Spielen oder Klettern können die Tiere in den Halsbändern
hängen bleiben, Quetschungen erleiden, sich strangulieren
– im schlimmsten Fall mit tödlichem Ausgang.
Daher warnt der Deutsche Tierschutzbund alle Katzenhalter davor,
ihrem Stubentiger auf Freigang ein Halsband umzubinden.
Wer sein Tier vor Parasiten schützen wolle,
könne hierzu auf entsprechende Medikamente zurückgreifen
und auch für eine Kennzeichnung des Tieres gibt es bessere Alternativen.

Gerade im Frühling und Sommer wollen Katzenhalter ihre Tiere wirkungsvoll
vor Flöhen und Zecken schützen.
Dass ein Parasitenhalsband zur tödlichen Gefahr für die Tiere werden kann,
ahnen die wenigsten.
Doch gerade in der warmen Jahreszeit werden immer wieder verletzte Katzen
in die Tierarztpraxen eingewiesen:
Sie sind bei der Fellpflege mit der Vor­derpfote ins Halsband geraten
und haben schwere Gewebequetschungen erlitten,
beim Klettern sind sie hängen geblieben und haben sich stranguliert.
Die solcherart gefangenen Tiere geraten nicht selten in Panik,
verheddern sich noch mehr und strangulieren sich im schlimmsten Falle zu Tode.

Lange Zeit waren Parasitenhalsbänder die einzige Möglichkeit die Katze
vor Flöhen und Zecken zu schützen.
Heute jedoch gibt es speziell für Katzen entwickelte Medikamente,
die das Tier mehrere Wochen wirkungsvoll vor den lästigen Schmarotzern schützen.

Auch die Kennzeichnung muss nicht mehr über Adressaufkleber erfolgen,
die am Halsband angebracht werden.
Stattdessen sollte der Katzenhalter sein Tier lieber vom Tierarzt chippen lassen.
Hierbei wird der Katze ein reiskorngroßer Mikrochip unter die Haut gesetzt.
Der Mikrochip enthält alle wichtigen Daten über das Tier, die mit Hilfe
eines speziellen Gerätes abgelesen werden können.
Damit diese Art der Kennzeichnung ihren Sinn erfüllt,
muss das Tier auch registriert sein.
Denn erst hierdurch ist es möglich, den Halter des Tieres festzustellen
und zu informieren.
Der Deutsche Tierschutzbund bietet seit Anfang der 80er Jahre kostenlose Registrierungen der Tiere im Deutschen Haustierregister® an.


Nähere Informationen über das Deutsche Haustierregister® erhalten Tierfreunde
unter der Service-Telefonnummer 01805 / 231414.

Quelle: www.tierschutzbund.de


Haushaltsgeräte : Geschirrspüler, Herd, Trockner, Waschmaschine

Bügeleisen:
Lassen sie ihr Bügeleisen nie unbeaufsichtigt.
Die Katze kann sich daran verbrennen und das Kabel verleitet zum spielen - damit läßt sich ein Bügeleisen sehr leicht vom Tisch herunterreissen.

 

Waschmaschine:
Manche Katzen haben die Angewohnheit sich in der Maschine
schlafen zu legen.

Also, vor jedem Waschen die Maschine überprüfen,
damit dieser Ruheplatz nicht zur letzten Ruhestätte der Katze wird.

Herdplatten:
Katzen nie unbeaufsichtigt in der Küche lassen, nachdem man gekocht hat. Katzen sind sehr neugierig und könnten sich an der,
auch wenn schon ausgeschalteten, Herdplatte verbrennen.

 

Haushaltsgifte:
Medikamente,Waschmitel, Putzmittel, Lösungsmittel, Lacke, Farben, Klebstoffe
und andere Haushaltsgifte gehören immer unter Verschluss.

 

Katzenstreu
Jungkatzen fressen oft das Katzenstreu, wenn sie ihre ersten Besuche
ins Katzenklo unternehmen.
Daher bitte für Katzenkinder kein Klumpstreu verwenden,
da Lebensgefahr besteht.
Fressen ausgewachsene Katzen plötzlich, Katzenstreu ,
kann es sich um ein Anzeichen
für eine sehr schwerwiegende Grunderkrankung handeln.
Katzen, die Katzenstreu fressen,
sollten also unbedingt tierärztlich untersucht werden.

 

Kerzen, Zigaretten:
Lassen sie keine brennenden Kerzen oder glosenden Zigaretten
unbeaufsichtigt herumstehen (-liegen).
Die Katze könnte damit einen Zimmerbrand auslösen.

 

Kosmetikartikel,Medikamente, Reinigungsmittel :
Medikamente, die dem Menschen helfen, können für die Katze tödlich sein.
Medikamente immer so aufbewahren, dass die Katze nicht ran kommt. Reinigungsmittel & Kosmetikartikel führen zu gefährlichen Vergiftungen.

Nähzeug:

Nach dem Nähen immer gleich alles sorgfältig wegräumen.
Die Katze ist nun einmal sehr neugierig und könnte in eine Nadel treten
oder sie sogar verschlucken.

 

Plastiktüten:
Die Katze könnte hineinkriechen und sich verfangen.
Sie könnte dann ersticken.
Plastiktüten niemals offen herum liegen lassen.

Schnüre, Wollreste, Geschenkband, Kleinteile:

Erstickungsgefahr.
Nie ohne Aufsicht die Katze damit spielen lassen,
die Katze könnte sich damit strangulieren.

Spielzeug

Liebe Katzenbesitzer,
es ist nicht immer alles gut was auf dem Spielzeugmarkt zu finden ist .

Bitte vorher nachdenken,  bevor sie sich ein Spielzeug anschaffen.
Färbt es ab, können sich Teile lösen und verschluckt werden,
kann sich unser Liebling darin verfangen und strangulieren ( Sisalspielzeug)
oder ist es gar so gefährlich wie der Laserpointer.
Der Laserpointer ist nicht nur wegen der Gefahr der Augenschädigung
durch das aggressive, strahlengebündelte Licht, sondern durch die Art 
des Spielens und Fangens mit dem Tier, hoch gefährlich.

Beispiel :
Ein Katzenbaby wird mit dem Laserpointer beschäftigt
und zum Ergreifen des kleinen roten Lichtpunktes auf den Boden animiert.
Der Katzenbesitzer muß sich kaum bewegen,
sitzt gemütlich auf dem Sofa und hetzt sein junges Kätzchen
kreuz und quer durch die Wohnung.

Der Jagdtrieb ist geweckt und das Kitten verfällt immer mehr
in den Jagdtrieb.
 
Das Erfolgserlebnis bleibt jedoch aus
und das Tier versteht nicht weshalb der bewegliche Punkt, nicht zu greifen ist.
Der Stubentiger rennet wie wild hin und her,
kann in diese Situation nicht mehr kontrollieren.
Es hetzt bis zur Erschöpfung, hinter dem Punkt hinterher.
Der Puls rast, der Körper überhitzt und der Kreislauf befindet sich, 
auf extremer Höchsttour.

Wird das Spiel nicht abgebrochen, kann es zum Tod führen..
Der erschöpfte Körper ist hypertemperiert und somit der Kreislaufschock möglich.

Der Liebhaber macht sich darüber keine Gedanken,
vermutet vielleicht, das Spiel hat die Katze ermüdet.
Sind zusätzlich, ungünstige Außentemperaturen oder eine zu warme Wohnung vorhanden, dann schafft es die Katze oft nicht mehr alleine die Temperatur herunterzufahren.
Der Besitzer müßte sofort gekühlte Flüssigkeit verabreichen
und ein nasses Tuch auf den Kopf des Tieres legen.
Ein Tierarzt würde  eine Infusionen anlegen.
Ohne Hilfe, kann der Stubentiger,  am plötzlichen Kreislaufschock, 
Herztod versterben, die Organe versagen.
Der Besitzer versteht die Welt nicht mehr,
alles war doch den ganzen Tag in Ordnung.
Keine gesundheitlichen Auffälligkeiten.
Wieso kann es denn sein, das ein bisher gesundes Kätzchen plötzlich verstirbt?

Auch epileptische Anfälle sind schon bei spielenden Katzen aufgetreten.
Es muß nicht während des Spielens passieren,
oft geschieht es erst Stunden später.
Diese Reizüberflutung einer solchen Hezjagd verkraftet das Gehirn
kaum und reagiert dann eben mit solchen Anfällen.

Wie schon erwähnt, es muß nicht immer das berüchtigte schwache Herz
eine Rolle spielen, ein kleiner Infekt oder auch geschwächt, durch Regelimpfungen kann schon letzendlich ausreichend sein.

Also BITTE VORSICHT und Finger weg von Spielzeug, dieser Art !

Stromkabel
sollte man nicht lose herunter hängen lassen,
manche Katze verleitet dies dazu im Spiel hineinzubeissen.
Es gibt Kabelschutz in Handel zu kaufen.
Kabel ansonsten mit Zitronenmelisse einreiben.

Toilettendeckel:
Klingt lustig, aber kann unter Umständen eine Gefahr für Katzen darstellen.
Also, gerade bei kleinen Katzen gilt den Klodeckel immer schließen.



Trockengestecke:

Einige Trockengestecke sind mit Farben oder Lacken behandelt,
die der Katze gefährlich werden können.
Vergewissert Euch also vorher, ob die Gestecke mit giftigen Substanzen behandelt wurden, sollte das der Fall sein,
kauft sie erst gar nicht.

Weihnachten:
Die Katze könnte auf den Baum springen, auf Lichterkette ausweichen, Strohsterne, auf Lametta verzichten, damit das die Katze nicht verschlucken kann.
Baum zur Sicherheit anbinden.
Katze nie mit brennenden Kerzen alleine lassen.
Im Christbaumständer der mit Wasser gefüllt wird,
darf die Katze dieses Wasser nicht trinken .

Zimmer- bzw. Balkonpflanzen :
Katzen knabbern gerne an allen Pflanzen,
die ihnen zwischen die Zähne geraten.

Einige Pflanzen jedoch sind giftig für die Katze
und können durchaus zum Tod führen.

Stellt daher für Eure Katze immer Katzengras zur Verfügung.
Das Katzengras gibt es schon fertig in manchen Blumenfachgeschäften.
Darüber hinaus kann man in jedem Zoofachhandel Samen kaufen,
die nur noch in einer mitgelieferten Schale eingesät werden müssen
und gegossen werden müssen.
Nach einigen Tagen wachsen die ersten Halme
und die Katze kann diese abknabbern.

Wer Tiere liebt mag meistens auch Pflanzen, doch nicht jede Schnittblume, Zimmerpflanze oder Dekoration ist unbedenklich.
Manche verursachen nur Unwohlsein oder eine juckende Stelle,
aber andere sind tödlich.


Einen kleinen Überblick über Giftpflanzen und giftige Freilandplanzen
finden Sie unter er Datenbank www.giftpflanzen.ch .


Sollte nun einmal eine Einnahme von Pflanzenteilen vorliegen,
beachten Sie folgende wichtigen Regel:

Nie eigenmächtig & voreilig handeln!
Notruf!
Giftnotrufzentrale in Mainz anrufen:
06131/232466
oder Ihren Tierarzt.
So viel Zeit muss sein!

Folgende Fragen sollten Sie beantworten können:


1. Um welchePflanze handelt es sich?
2. Welche Pflanzenteile und wieviel wurde eingenommen?
3. Wie lange ist das her?

Therapieren Sie nicht selbst, außer Sie sind darin ausgebildet,
denn nicht jeder Giftstoff ist mit sogenannten Hausmittel zu behandeln !

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