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Einzug vom Katzenbaby

Katzen dem Instikt folgen lassen

Lassen Sie es zu, dass Ihre Katze ihr natürliches Verhalten und ihre Instinkte auslebt. Erlauben Sie ihr, allein zu sein, wenn sie es gestattet.
Bieten Sie ihr ein paar ruhige Plätzchen in einem lebhaften Haushalt zur Verfügung.
Katzen mögen geschlossenen Räume, wie Pappkartons oder im Handel erhältliche Katzenhöhlen.
Tolle Plätzchen zum Ausruhen sind sehr beliebte Orte für den Rückzug.
Wundern Sie sich nicht über die viele Zeit,
die Ihre Katze mit ausruhen / schlafen verbringt.
Ihre Instinkte sagen ihr, dass sie ihre Energie schonen soll,
um spät nachts auf Jagd zu gehen.
Erlauben Sie Ihrer Katze, zu jagen.
Die Beute ( Lieblingskatzenspielzeug) wird Tier und Mensch beschäftigen.
Geben Sie ihr die Möglichkeit, ihr natürliches Jagdverhalten mit einem Sieg zu krönen. Lassen Sie sie also gelegentlich die Spielzeugbeute erlegen.
Das Spielen ist besonders für junge Kätzchen wichtig, weil es ihnen hilft,
soziale und jägerische Fähigkeiten zu erlernen,
die sie für ihr Erwachsenenleben brauchen.
Geben Sie Ihrem Kätzchen viele Gelegenheiten, zu spielen.
Katzen hinterlassen duftende Botschaften füreinander.
Kommunikation über den olfaktorischen Sinn - also den Geruchssinn -
ist sehr wichtig für sie.
Mitteilungen werden mittels Kratzen und Urinmarken weitergegeben.
Das Kratzen hinterläßt außerdem eine sichtbare Botschaft und hilft dabei,
die Katzenkrallen schön scharf zu halten.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze eine bestimmte Stelle im Haus hat,
wo sie kratzen darf und sogar dazu ermutigt wird.
Ein Kratzbaum ist der beste Weg, ihre Möbel zu schonen.

Tipps zur Eingewöhnung

Bei der Ankunft des neuen Familienmitglieds,
sollte sich sämtliches Zubehör bereits im Haus befinden.

Somit entsteht keine unnötige Unruhe, und das Eingewöhnen wird erleichtert.
Die ersten Tage sollten von Friedlichkeit geprägt sein.

Der erste Eindruck ist nicht entscheidend, Katzen stellen sich nicht die Frage, wo in aller Welt sie da gelandet sind.

Wenn Sie es planen können, sollten Sie sich überlegen,
welchen Raum Sie der Katze zunächst zur Verfügung stellen können.
Sie sollten sie nicht sofort in der ganzen Wohnung/ Haus herumlaufen lassen. Das Kätzchen wird sich zunächst verkriechen wollen
und diesen Platz sollten Sie vorher aussuchen.
Es kann unter einem Bett oder unter/auf einem Schrank sein.
Auf jeden Fall ein Platz, wo die Katze sich sicher fühlt,
aber trotzdem auch von Ihnen beobachtet werden kann.
Alle anderen Nischen und Ecken, wo sie sich verkriechen könnte,
Sie sie aber nicht mehr sehen können, sollten Sie blockieren, zustellen, abdichten.
Unterschätzen Sie nicht die Gelenkigkeit einer Katze.
Sie kann sich durch Ritzen zwängen, die Ihnen nicht einmal im Traum
einfallen würden.

Stellen Sie die Transportbox, z.B. ins Wohnzimmer auf den Boden,
öffnen das Türchen, setzen sich daneben,
reden sie vertraut auf das Kätzchen ein und warten ab, was passiert.
Katzenbabys sind neugierig und meist schnell bereit für eine Inspektionstour, während Erwachsene oft erst mal ein wenig grübeln
.

Sie wollen, das neue Revier erkunden, wobei das,
was schlussendlich besonders relevant ist,
bei ihr zunächst einmal keine Priorität hat – nämlich in erster Linie herauszufinden, wo das Katzenklo, Futter, Kratzbaum befindet.

Bitte das Kätzchen öfters , ins Klo setzen.'
Katzen sind von Natur aus reinliche Tiere.
Daher ist das Toilettentraining normalerweise sehr einfach.
Beginnen Sie, Ihr Kätzchen so bald wie möglich darauf zu trainieren,
dass es eine Katzentoilette benutzt.
Die Toilette sollte in einer ruhigen Ecke des Hauses stehen,
damit die Katze sie ganz ungestört benutzen kann.
Sie darf nicht in der Nähe der Futternäpfe stehen,
da Katzen es nicht mögen, ein Gebiet in der Nähe ihrer Nahrung zu verunreinigen

Nach der ersten „Einweihung“ heftig loben !

Es braucht natürlich Ruhe und ein bisschen Zeit, sich Alles einzuprägen,
Alles ist fremd und an jeder Ecke gibt’s Ablenkung
und jede verzögert den Speicherungsvorgang,
sich mit der Umgebung zunächst einmal nur insoweit vertraut zu machen,
um sich möglichst schnell zurechtzufinden.
Verschmutzte Streu sollte mindestens 1 x am Tag entfernt werden
und Kot immer dann, wenn Sie ihn entdecken.
Die Streu sollte nach Angaben des Herstellers komplett ausgewechselt
und die Toilette sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden.
Achten Sie darauf, keine Desinfektionsmittel mit Phenol zu benutzen,
da sie für Katzen sehr giftig sind.
Desinfektionsmittel mit scharfem Geruch können die Katze davon abbringen, ihre Toilette zu benutzen.
Denken Sie daran, stets Ihre Hände zu waschen,
wenn Sie mit Katzentoilette und deren Inhalt in Berührung bekommen sind.

 

Dann mehrfach mit dem Futter und Wasserplatz bekannt machen.

Die erste Basis ist gelegt, vielleicht ist das Katzenbaby
schon etwas aufgeschlossen.
Irgendwann wird die Müdigkeit eintreten.
Ruhepause !

Starren Sie die Katze nicht ständig an und vermeiden Sie
direkten Augenkontakt (auch wenn es schwer fällt),
denn dann würde sie sich unbehaglich fühlen
und vielleicht sogar Angriffslust vermuten.
Servieren Sie ihr ruhig zwischendurch einen besonderen Leckerbissen,
z.B. warmes, duftendes Hähnchen oder ein Häppchen Thunfisch
( siehe Rezepte auf unserer Katzenseite).
Die Katze wird diesen leckeren, verlockenden Duft und den leckeren Happen (auch wenn sie ihn erst frisst, wenn Sie den Raum verlassen),
mit einem positiven Gefühl für Sie in Zusammenhang bringen.
Das sollten Sie einige Tage so machen und es wäre gut wenn Sie
einen gleichmäßigen Tagesablauf einrichten könnten,
denn Katzen lieben Routine und Regelmäßigkeiten, das gibt ihnen Sicherheit.
Gut wäre, wenn Sie in dem Raum auch mal schlafen könnten.
Nichts beruhigt eine Katze mehr, als die gleichmäßigen,
ruhigen Atemzüge eines schlafenden Menschen.
Wenn die Katze dann ihr Versteck mal verlässt,
dürfen Sie nichts überstürzen und müssen sich ganz ruhig verhalten.

Denn jetzt wird dem neuen Familiemitglied,
zumeist das Fehlen der gewohnten Familie, Artgenossen bewusst
und die Empfänglichkeit für einen Kuschelkurs ist eine ideale Voraussetzung
zum Aufbau von Vertrauen, sich zu Hause, geborgen,
geliebt und willkommen zu fühlen ..
.

Ruhephase beendet ...

Die wohlerzogenste Katze braucht ein bisschen Führung,
weil sie ja nicht wissen kann, was nun erlaubt oder verboten ist.
Die besten Erziehungsmittel bleiben Lob und Belohnung.
Katzen lernen schnell und gern, es erleichtert bei der Orientierung,
sofern man sie nichtmit Regeln erdrückt.

Bei unerwünschtem Verhalten daher sofort deutlich reagieren,
z.B. mittels einem kurzen „Nein“ ermahnen, zur Unterstützung
zusätzlich 1-2 Mal, in die Hände klatschen
Folgt sie: Sofort loben!
Folgt sie nicht, „NEIN“ und wegtragen.
ACHTUNG!
Überstrapazieren Sie das „NEIN“ nicht,
sonst kennt sie sich überhaupt nicht mehr aus!

Strafen (Schläge, Klapse mit der Zeitung) sind absolut tabu und völlig sinnlos, und die Katze fühlt sich bedroht, wird höchstens ängstlich,
besonders weil sie in der Regel bereits relativ kurz nach dem " Vergehen",
den Zusammenhang nicht mehr herstellen kann.

Einmal tolerieren und nächstes Mal nicht, schafft Verwirrung.
Katzen pflegen Inkonsequenz dann als Eigenheit abzuhaken
und sind auch nicht beleidigt, sondern haben sich als sehr lernfähig erwiesen.

Wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen, um einander näher kennen zu lernen
und sie wissen zu lassen, dass Ihr Traumkätzchen nun Sie an der Seite hat,
Kuschel und Playtime werden sie ein gutes Team werden lassen.

MIAU !

Antworten Sie mit leiser Stimme und rufen ihren Namen,
um ihr Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
Sie sind ab jetzt Katzenmama und oder Katzenpapa.
Den Tag, an dem Sie Ihre Katze zum ersten mal ganz vorsichtig berühren
und ihr vielleicht sogar vorsichtig übers Köpfchen streichen dürfen,
werden Sie nie wieder vergessen!
Ihre Mühe wird mit der bedingungslosen Freundschaft,
dem Vertrauen und der Liebe Ihrer Katze zu Ihnen
tausendfach belohnt werden.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen, süßen Katze!

Startschwierigkeiten ?

Nach bestem Wissen und Gewissen macht man Alles richtig,
aber es verläuft doch nicht so, wie gewünscht.
In seltenen Fällen stellt sich heraus, dass Mensch und Katze
irgendwie, nicht miteinander können,
überwiegend jedoch die Ursache anderswo lag,
nämlich dass die jeweiligen Menschen lediglich in die Idee verliebt war,
eine Maine Coon zu besitzen, doch plötzlich, nachdem das Katzenbaby
zu Hause eingezogen ist, es sich als störenden Fremdkörper mit Abneigung gegen das arme Katzenbaby innerhalb kürzester Zeit aufgebaut hat.

Freundlichkeit, Geduld und Nachsicht, die Liebe zum Tier, schnell vergessen.
Also, eine schnelle Abhilfe muss her, man ruft den Züchter an
und möchte das Kätzchen auf schnellen Wege zurückbringen.

Unfassbar ! Leider wahr ...

 


BITTE kontaktieren Sie den Züchter und bitten Sie um Rat,
bevor Sie mutlos zur Verzweiflungstat handeln.

Lassen Sie derweil das zitternde Katzenbaby, welches Ihre Unsicherheit spürt,
sich in den Untergrund verzogen hat, erst mal zur Ruhe kommen.
Verlassen Sie immer wieder den Raum, vermeiden laute Geräusche,
setzten sich zwischendurch für ein Weilchen in ihre Nähe,
erzählen sie dem Käzchen etwas und bieten gelegentlich die Hand
zum Beschnuppern.
Wird das nicht mit Fauchen oder Knurren quittiert,
behutsam, erst mit einem, zwei Fingern streicheln und wenn’s klappt,
mit der ganzen Hand.
Kauert sie im hintersten Eck und Sie kommen nicht dran,
wäre eine lange Feder als Kontakt-Alternative, Catnipkissen, geeignet.
Ein Katzenbabys hervorzuholen ist eine Möglichkeit,
sofern man mit der flachen Hand unter die Vorderbeine fassen kann
(nicht rauszerren).

Bei einer erwachsenen Tieren, warten, bis sie von selbst kommt.
Meist nachts, denn im Schutz der Dunkelheit hat noch so gut,
wie jede Katze ihr Versteck verlassen,
um mehr oder weniger vorsichtig auf Erkundungstour zu gehen.

Bei Startschwierigkeiten, unbedingt ein kleines Katzenklo,
Wasser und Futterschale mit Verwöhnfutter in allernächster Nähe
des Unterschlupfs platzieren, bevor Sie sich zurückziehen.
Sind Spuren von Benutzung erkennbar, ist der Bann gebrochen,
selbst wenn sie bei Geräuschen oder Ihrem Anblick ( nicht persönlich nehmen) wieder ins Versteck rennt.
Es wird sich mit Geduld bessern.

Immer wieder mit dem Kätzchen reden,
Stimme und Stimmlage sind für Katzen, so wichtig
Einfach ganz normalverhalten , ohne Krach zu machen,
nicht bedrängen und Ruhe bewahren.
Gegenseitiges Geben und Nehmen, sich allmählich aufeinander einstellen,
ist bei einer erwachsenen Katze ungleich wichtiger als bei einem Jungtier.

Ein Glücksgeühl, sobald das " Eis " gebrochen ist !

Es wird sich lohnen und Alles ist vergessen ...

Sorgenfalten ?

Katzenbaby frisst nichts ?
Aufregung schlägt sich auf den Magen und wenig bis kein Interesse
ist in den ersten Tagennicht ungewöhnlich.
Was alles haben Sie angeboten?
Manchmal fressen Katzen, nicht das Gewohnte, aus dem früheren Zuhause,
dort waren mehrere Tiere, der Futterneid etc.,
jetzt im neuen Zuhause wird das Lieblingsfutter kategorisch abgelehnt.
Daher verzichten wir auf Futterpläne, um die Menschen nicht zu verunsichern, im Reisegepäck befindet sich das Lieblingsfutter vom Kätzchen,
sowie Empfehlungen.
Hält die Verweigerung länger an, ist Spurensuche angesagt:
Werden Sie im Katzenko fündig, nimmt sie immerhin etwas zu sich.
Finden sie keine oder nur alle zwei, drei Tage, hat sie Verstopfung,
was den Appetitmangel erklärt – in jedem Fall sofort zumTierarzt.
Lebensnotwenig vor allem dann, wenn sie kein Feuchtfutter frisst,
welches bei entsprechenden Portionen den Flüssigkeitsbedarf abdecken könnte. Nippt sie bloß, muss sie zusätzlich trinken.
Nimmt sie nur Trockenfutter und trinkt nichts bis kaum, ist Eile geboten.
Konnten Sie nirgendwo Anzeichen eines Missgeschickes entdecken,
kontaktieren Sie den Züchter und eilen danach zum Tierarzt.

 

 

 

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